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Garden Route - Südafrika
Garden Route
Die Garden Route ist ein Muss für jeden, der in Südafrika Urlaub macht. Knysna, Mossel Bay, George, Plettenberg Bay und Oudtshoorn in der Kleinen Karoo und die zahlreichen Naturparks entlang der Gardenroute bieten alles, was das Herz begehrt.

Highlights und Informationen zur Garden Route
Die Cango Caves nördlich von Oudtshoorn zählen zusammen mit den Straußenfarmen zu den 10 meistbesuchten touristischen Attraktionen in Südafrika.
Der Name Garden Route geht auf die Zeit der Besiedlung dieser Region zurück. Den ersten Forschern, Entdeckern und Siedlern kam diese grüne, fruchtbare Gegend wie der Garten Eden vor.
Die klassische Garden Route von Mossel Bay bis zur Paul Sauer Brücke ist etwa 300 km lang. Aber nicht nur dieser Abschnitt, sondern der gesamte, ca. 750 km lange Küstenstreifen von Kapstadt bis Port Elizabeth und die sich nach Norden anschließende kleine Karoo bieten unzählige touristische Attraktionen.
Hier kann man schroffe Berge, Steilküsten, einsame weiße Sandstrände, tiefe Wälder und Halbwüste auf engem Raum erleben. Entlang der Küste gibt es viele kleine Badeorte, die zum Verweilen einladen.
Die Orte an der Garden Route
Es gibt so viele interessante Orte an der Garden Route, dass es zu weit führen würde, an dieser Stelle alle aufzuführen. In der Kleinen Karoo sind besonders Montagu und Oudtshoorn erwähnenswert. Aber auch Barrydale, Ladismith, Calitzdorp und De Rust sind durchaus einen Stopp wert.
Die küstennahen Hauptorte der Garden Route sind George, Mossel Bay, Knysna und Plettenberg Bay. Wer mehr Zeit hat, sollte z.B. auch Natures Valley, Herolds Bay oder Still Bay einen Besuch abstatten. Das Zentrum der Overberg Region ist Swellendam. Daneben sind aber auch Orte wie Arniston oder Bredasdorp sehr reizvoll.
Die grosse virtuelle Rundfahrt
Um Ihnen in die Region östlich von Kapstadt bis Port Elizabeth (inklusive Garden Route) vorzustellen, unternehmen wir mit Ihnen eine virtuelle Tour, die die Küstenstrecke von Port Elizabeth über die Garden Route zurück nach Kapstadt führt. Selbstverständlich kann man die Stecke besonders gut auch von Kapstadt aus befahren und dabei verschiedene Küsten- und Inlandsrouten kombinieren.
Die beschriebene Strecke
Das Klima an der Garden Route
Das Wetter an der Garden Route ist nicht ganz mit dem mediterranen Klima um Kapstadt zu vergleichen. An der Garden Route ist das Klima ausgesprochen mild und die Niederschläge sind mehr über das ganze Jahr verteilt. Die regenärmsten Monate sind laut Statistik der Juni und Juli. Die Wassertemperaturen betragen durchschnittlich 17°C, erreichen im Sommer aber auch Werte von 20° und etwas darüber. Ein anderes Extrem ist die Kleine Karoo um Oudtshoorn. Hier sind die Sommer sehr heiß und trocken und die Temperaturen können 40°C erreichen. Kleidung: Normalerweise reicht leichte Sommerkleidung, aber am Abend kann es sich besonders in den Monaten April bis Oktober abkühlen und einen warmen Pullover sollte man immer dabei haben. Auf alle Fälle sollte man auch Regenkleidung mitnehmen.
Die Kernstrecke folgt ganz einfach der N2 zwischen der recht uninteressanten Industrie- und Hafenstadt Port Elizabeth und Kapstadt. Der Abschnitt zwischen dem östlichen Tsitsikamma National Park und Mossel Bay wird offiziell als die „Garden Route“ (auch: Garden Route geschrieben) beschrieben, eines der bekanntesten und beliebtesten Touristenziele. Manche Quellen – und wohl auch einige betroffene Touristenämter, dehnen den Begriff „Garden Route“ heute aus bis Swellendam bzw. dem Cape Agulhas, dem südlichsten Punkt Afrikas. Über Definitionen lässt sich streiten, und wer im Osten bzw. Westen startet, fährt sowieso die gesamte Strecke zwischen den beiden Großstädten.
Damit wäre dieser Abschnitt eigentlich schon erläutert ... wären da nicht die vielen Gelegenheiten zu Abstechern von der N2. Und die machen heute einen großen Teil des Reizes der Garden Route aus! Vielen mag nämlich die Hauptstraße schon zu befahren sein, und die Unterkünfte, Ausblicke und Sehenswürdigkeiten leiden mittlerweile sehr unter dem großen Andrang von Reisenden. Bereits vor Plettenberg Bay, einem schön gelegenen, aber sehr stark besuchten Küstenort, zweigen Stichstraßen ab, z.B. in die Berge, entlang der alten N2 oder auch zum Monkeyland. Vor Knysna führt eine andere Piste nach Norden durch den Knysna Forest, einst Heimat der Knysna Elefanten. Auf der Strecke zwischen Plettenberg Bay und Riversdale bieten sich immer wieder Gelegenheiten, auf Stichstraßen an die Küste zu fahren. Eine Faustregel besagt: Je weiter der Weg/Umweg zur Küste, um so einsamer ist diese. Und die Küste hat wechselhafte Formationen zu bieten. Nahezu überall sieht sie anders aus: mal sandig, mal klippig, mal steinig, mal als Mündung eines Flusses und eben oft auch mal bewohnt bzw. mit einem kleinen Fischereihafen versehen.
Doch auch die Backroads des Wilderness National Parks, die ehemalige Straße zwischen Knysna und George, die sog. Old Cape Road, haben ihre Reize. Nicht zu vergessen sind die Abstecher zur Straußenstadt Oudtshoorn, zum Rein’s Nature Reserve, dem De Hoop Nature Reserve und die entlang des letzten Etappenabschnittes zwischen dem Walbeobachtungsort Hermanus und Somerset-West. Und wer sich schließlich noch mit der kapholländischen Geschichte näher auseinandersetzen möchte, dem sei der Besuch des großen Museums in Swellendam ans Herz gelegt.
Wer dieses Kapitel ausführlicher liest, sich ausreichend Zeit lässt und auch mal treiben lassen kann, der wird diese Strecke zwischen Port Elizabeth und Kapstadt noch lange in Erinnerung behalten.
Was gibt es zu erleben?
Outeniqua Choo Tjoe
Das Museum ist außerdem Haltestelle des historischen Outeniqua Choo Tjoe Trains. Der Zug wird von einer Dampflok gezogen und die Fahrt geht durch die atemberaubende Landschaft von George nach Knysna.
Bereits an dieser Stelle lässt sich weit ausholen. Doch es soll ja nur ein Überblick bleiben. Daher möchten wir zuerst auf zwei grundlegende Merkmale hinweisen:
1. Zum einen ist da die abwechslungsreiche Küstenlandschaft mit den ewig langen Sandstränden und Lagunen, Felsklippen sowie dem so gegensätzlichen Hinterland. Dieses steigt von der Küste aus stark an, ist z.T. mit Küstenwäldern besetzt und wird immer wieder unterbrochen von den tiefen, aber schmalen Schluchten, die die ausgesprochen kurzen Flüsse in das Gestein gefressen haben. Und dann die Berge, die mit Höhen zwischen 1.400 und 1.700 m 80 % der Niederschlagsmenge der Küste (bis zu 2.500 mm/Jahr) von der nördlich angrenzenden Kleinen Karoo fernhalten.
2. Nicht weniger interessant und Folge der o.g. geographischen Begebenheiten ist die Geschichte der Region. Zuerst lebten hier Khoi-San, die von der Fischerei, mehr noch von der Jagd und Viehhaltung lebten. Sie wurden von den Europäern ins Hinterland verdrängt, und erst langsam erkennt man, dass ihrer Geschichte auch eine größere Bedeutung zukommen sollte. Z.Zt. aber wird vor allem auf die Kolonisation gesetzt: In Mossel Bay erinnert ein großer Museumskomplex u.a. an Bartolomeu Diaz, der 1488 als erster Europäer südafrikanisches Land betreten hat. Im atemberaubenden Tsitsikamma National Park fasziniert nicht nur die raue Küste, sondern hier wird anhand der Storms River-Schlucht und anderer tiefer Schluchten auch deutlich, warum die ersten Siedler die Küste mieden und durch die trockene Karoo zogen. Diese Schluchten, die bis an die Berge reichten, konnten sie mit ihren Planwagen nicht durchqueren, und für den Bau von Brücken fehlten bis ins 20. Jahrhundert hinein das Know-how bzw. die finanziellen Mittel. Ältere Orte wie Knysna (mit seiner bezaubernden und Schutz bietenden Lagune) konnten somit über Jahrhunderte nur per Schiff oder auf umständlichste Weise über holprige Pisten erreicht werden. Und wenn es eine Chance gab, die Küste auf dem Lande zu erreichen, dann nur über die gewagten Passstrecken, die auf der anderen Bergseite durch die Karoo weiterführten. Bis heute haben diese Pässe ihren Reiz nicht verloren. Diese Geschichte der Besiedlung zu erkunden, ist ebenfalls maßgebend, um zu verstehen, warum die Garden Route so faszinierend ist.
Natürlich bieten sich weitere, kleine Highlights entlang der Strecke: Zu ihnen gehören z.B. der Wilderness National Park, ein Lagunenpark, ein lokal orientiertes sowie ein beeindruckendes Eisenbahnmuseum in George, der Abstecher zur Straußenstadt Oudtshoorn (s. S. 504ff) in der Kleinen Karoo, die Dünenlandschaft des De Hoop Nature Reserve sowie an folgenden Punkten die Möglichkeit, zwischen Juli und November Wale zu beobachten: Plettenberg Bay, Witsand, De Hoop Nature Reserve und Hermanus.
Spezielle Interessen schließen letztendlich noch folgendes ein: Eine mehrtägige Wanderung entlang des Küstenwanderweges im Tsitsikamma National Park, Vögel beobachten, Baden im Indischen Ozean, den Fuß auf Afrikas südlichsten Punkt setzen und, für diejenigen, denen unser Winter zu kalt ist: Immobilien anschauen in den Hochburgen der Ferienwohnungen und -häuser: Jeffrey’s Bay, Plettenberg Bay, Sedgefield und im Umfeld von Gans Bay und Hermanus.







