Extrem überteuerter Hundetransport von Europa nach Südafrika

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    • Extrem überteuerter Hundetransport von Europa nach Südafrika

      Ein offener Brief und dringender Hilferuf

      An die Regierung, Medien, politischen Parteien und führenden Politiker in Süd-Afrika Hunde sind treue Familienmitglieder, die für ihre Besitzer wichtige Sozialpartner sind und sogar deren Gesundheit dienen, weil sie u.a. den Blutdruck senken, Stress abbauen helfen und zu täglichen Spaziergängen auffordern. Sie sind ein Stück Lebensqualität und werden in Europa bereits zur Therapie in Alten- und Pflegeheimen eingesetzt. Kein europäischer Hundebesitzer trennt sich von seinem Hund, wenn er nach Süd-Afrika fliegt!

      Vor 10 Jahren wurden Hunde von Europa - z.B. Deutschland - von der LTU wie Sperrgepäck (z.B. Surfbretter, Golfausrüstung) kostenlos nach Kapstadt transportiert! Stets handelte es sich um ca. 15 Hunde/Flug, d.h.weit über 1000 Hunde pro Saison ! Selbstverständlich hatten die Besitzer für die veterinärbehördlichen Bescheinigungen zu sorgen und sowohl die Fluggesellschaft wie auch die Behörde in Praetoria zu informieren. Das hat sich bewährt und lief routiniert ab. Die Air-Berlin hat das System unverändert übernommen und eine akzeptable Gebühr von 150 Dollar pro Flug
      erhoben. Da Air-Berlin Kapstadt nicht mehr anfliegt, haben z.B. die KLM bzw. British Airways und Air France diese Regelung übernommen. Das lief bis 2014 für alle Beteiligten anstandslos, tausende von sog. „Swallows“ nutzten diese Möglichkeit.

      Angeblich um den Transport von Kampfhunden zu unterbinden, wurde 2014 von Süd- Afrika eine veterinärbehördliche Regelung für Flüge von Europa nach Kapstadt bzw. Johannesburg (nicht etwa umgekehrt!) eingeführt, welche die Transportabwicklung über Cargo vorschreibt. Während sich am Transport von Kapstadt nach Europa nichts geändert hat und die Hunde zum bisherigen Pauschalpreis von 150 Dollar mitgenommen werden, stiegen die Cargo-Transportkosten auf 45-60 € pro kg. für den einfachen Flug von Europa nach Kapstadt. Das sind für einen 50kg-Ridgeback-Rüden
      plus 15 kg.Transportbox 65 x 45-60 € = 2925 - 3900 € (30 - 50.000R!), gegenüber dem Personen-Ticket (eine Richtung) das rd. 7 - 10 fache! Das ist sachlich nicht gerechtfertigt, weil sich an der veterinärbehördlichen Abwicklung überhaupt nichts ändert, und verkompliziert die Verladung, weil die Hunde mehrere Stunden vor Abflug bei der Spedition abgeliefert werden müssen. Hunde sind also nicht wie bisher 11 Stunden in der Box, sondern 16 Stunden, was ebenfalls vermieden werden sollte!

      Entscheidend für die Hunde-Besitzer und die süd-afrikanische Volkswirtschaft ist, dass sich ein „Durchschnitts-Swallow“ die Kosten nicht leisten wird, also Süd-Afrika verlässt. So gehen aufgrund einer überflüssigen Regelung dem Land Süd-Afrika Millionen-Einnahmen und Umsätze verloren! Es wäre dringend wünschenswert, diese Regelung im interesse der „Swallows“, ihrer Hunde und der Wirtschaft in Süd-Afrika umgehend zurückzunehmen und ggf. für Kampfhunde individuelle Bremsen vorzusehen!

      Dr. Wolf-Eberhard Barth, Hermanus-Onrus 7201, Yellow Wood Rd. 10 Tel.: +27- (0)28 - 316 - 2567
    • Hi DocWolf
      Es finden sich einige Individuen in meinem Bekanntenkreis, die noch nicht erkannt haben, dass mit dem Wort Logik nicht überall dasselbe gemeint ist. Zudem ist dem durchschnittlichen Beamten (nicht nur in Südafrika) das Wohlbefinden eines Tieres so was von egal. Es scheint auch nicht die grosse Masse der haustierliebenden Touristen fernzubleiben, oder sie zählen einfach nicht. So gesehen geht das der Regierung wohl so am Allerwertesten vorbei...
      Cheers, Battli
      ...aus Somerset West; www.trainmaster48.net