Wie geht's jetzt weiter in ZA?

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    • Wie geht's jetzt weiter in ZA?

      Hallo an alle

      so langsam taste ich mich wieder herein
      einen großen Dank an Admin - hast Du wirklich gut gemacht
      aus paritätischen Gründen müssen "wir" user aber jetzt das Forum füllen
      Brot und Spiele braucht das Volk!
      In Euroland sieht's nicht gut aus
      ebenso über'm großen Teich
      nur die Russen haben sich entgegen allen Erwartungen seit Jahresbeginn gut gemausert
      zum Thema nun:
      ich glaube nicht, dass sich die weißen Grundbesitzer auf Dauer von den Schwarzen regieren lassen
      bei uns in Südtirol gibt es eine Autonomie
      dieses Autonomie funktioniert recht gut,
      so gut, dass schon die Italiener "deutsche Parteien" wählen
      dass sich die Tibeter schon unsere Autonomie angeschaut und studiert haben
      und genauso die Basken
      und sich sogar angrenzende Provinzen per Volksabstimmung den Südtirolern gerne anschließen möchten
      "Die Völker" machen prinzipiell den Fehler, dass das große Steuer-Geld in den Metropolen investiert wird
      in Südtirol ist das Steuergeld auch auf dem Lande "verbetoniert" worden
      und so gibt es noch keine große Abdrift der Bevölkerung in die Metropolen
      dieses Modell müßte doch auch in ZA funktionieren??
      es ist doch für alle Einwohner dort genug vorhanden
      nur für die Gier der Leute ist nicht genug vorhanden!
      Man könnte sich doch auf eine maximale Größe von Besitz/Eigentum einigen?
      Oder auf alles Eigentum über dieser Größe mit einer großen Steuer taxieren
      In Italien gibt es das schon seit einigen Jahren
      es nennt sich die GIS
      = eine Steuer zum Abbauen der Staatsschulden
      und weil diese besonders auf Zweitbesitze und Leerstände sehr hoch ist
      werden schon sehr viele Immobilien verkauft
      und die überteuerten Immobilienpreise in Italien sind bisher bereits um 30 % gesunken
      ein guter Anfang, oder?
      Diese vielen Mehr-Steuereinnahmen können für die Allgemeinheit investiert werden, falls sie nicht durch Korruption versickern
      man kann Besitz und Eigentum auch unattraktiv gestalten
      was meiner Meinung sehr stark kommen wird
      Wie ist die Einstellung in ZA in dieser Hinsicht?
      bin schon gespannt auf Eure Meinungen

      sstagg

      ......؁؁
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    • Hallo sstag!
      Du rennst offene Türen ein! Erst vor kurzer Zeit machte sich Entrüstung breit, weil die neue Gesetzgebung in SA Grossgrundbesitz einschränkt, für Ausländer ganz verschliesst. Zahlen dazu wurden einerseits beim kommerziell genutzten Agrarboden genannt, andererseits privater Grund nur anhand von genehmigten Verkäufen umrahmt. So ist es künftig einem südafrikanischen Farmer nicht erlaubt, mehr als 12000 ha Agrarland zu besitzen. Ausländer können keine Grundstücke grösser als 1 ha erwerben (hier die Diskrepanz, da "nur" Erfahrungswerte, gesetzliche Grundlagen sind nicht klar umrissen). Man korrigiere mich bitte, wenn ich hier falsch liege, bin ja nicht allwissend, muss mich auch in der Presse "bilden".
      Hier scheint sich also die Diversifikation (Verteilung auf Mehrere) durchsetzen zu wollen. Wem das dann nützt, bleibe dahingestellt. Die Landverteilung stagniert scheinbar, der Staat setzt zu wenig Mittel ein (kann zu wenig einsetzen, weil das "Housing" das wohl alles verschlingt).
      Erstaunlich aber, dass trotz angespanntem/eingeschränktem Zustrom von Investitionskapital nach SA, sich der Rand so wacker hält. Die Mining-Companies sind ja auch nicht mehr das was sie mal waren. Aber irgendwo ist da ein Hund begraben...
      Cheers, Battli
      ...aus Somerset West; www.trainmaster48.net
    • Tja,- wie geht es weiter - gute Frage! :thumbup:

      Für Südafrika wurde schon mehrfach der Untergang und das Chaos prophezeit. Erstmals als die ersten demokratischen Wahlen anstanden (Hamsterkäufe waren weit verbreitet und viele haben das Land Richtung UK und Australien verlassen). Wer hätte damals gedacht, dass es so gut unter Mandela laufen würde,- es war regelrecht eine Blütezeit. Natürlich nicht für alle, aber gesamtwirtschaftlich gesehen schon. Beim Tode von Mandela gingen wieder die Alarmglocken - aber nichts ist direkt passiert...

      Nichtsdestotrotz veränderte sich danach die Lage und Stimmung im Land fühlbar. Zum Teil sind es kleine Schritte; eine Änderung hier und da,- der Trend geht aber in eine klare Richtung:
      "Bleichnasen" are not welcome any more! :/ Robert läßt grüßen...
      (Apropos in den Nachrichten gehört: Strom wird nahezu ohne Bezahlung von SA (ausfallfrei) nach Zimbabwe geleitet während im eigenen Land die Lichter aus gehen (Loadshedding)).

      Der Tourist darf gerne weiter kommen, denn der bringt noch gutes Geld für naturgegebene Landschaften und die Tierwelt. Diese sind einfach da und können von der Regierung nicht so schnell zerstört werden, wie es aktuell mit Eskom, Telkom, Metrorail, Post oder SAA passiert (= alles Staatsunternehmen). Ausländische Studenten, Praktikanten (selbst Sprachschüler!), qualifizierte Fachkräfte, Rentner, Grundstückbesitzer oder anderen wird es zunehmend schwer gemacht - selbst Investoren werden zunehmend schwer erfüllbare Konditionen auferlegt. So schwer, dass viele sich nicht mehr willkommen fühlen und weiterziehen... Zu Recht...

      Wenn das sehr empfindliche Pflänzchen "Tourismus" eine Beule bekommt (dafür braucht es nur ein oder zwei einschneidende Ereignisse), dann klappt das Kartenhaus zusammen. Die aktuellen fremdenfeindlichen Aussschreitungen haben nachweislich bereits eine Auswirkung, die nur nicht so ins Gewicht fällt, weil die Saison am Kap eh zu Ende ist. Der asiatische Markt (besonders China) verzeichnet einen zweistelligen Rückgang an vorgebuchten Reisen alleine wegen der neuen Visa-Regelungen bei den Reisen mit Kindern.

      Wenn man mich fragt, was man machen soll, dann würde ich die Antwort so differenzieren:

      1) Wer in Südafrika mit PR lebt aber seine Schäfchen im Heimatland im trockenen hat, der sollte Südafrika weiter geniessen und von der wertvollen Zeit hier mitnehmen, was geht und sich wenig Sorgen machen.
      2) Wer seinen Lebensmittelpunkt samt Eigentum/Geld komplett nach Südafrika verlegt hat, der sollte sicherheitshalber schon einen "Plan B" dezent für einen geordneten Exodus vorbereiten...
      3) Wer aber heute noch am Anfang steht und plant nach Südafrika auszuwandern, dem kann ich (leicht kopfschüttelnd) meinen Respekt für so viel Mut aussprechen! :whistling:

      Ich bin ansonsten ein unpolitischer Mensch und beschäftige mich ganz bewusst nicht damit - nicht in Südafrika und nicht in Deutschland. Kostet nur Nerven und es gibt nen dicken Hals.
      Mit Wahlen hier wie da wird Demokratie suggeriert, aber letzlich ändert sich doch nichts zum Besseren - Wahlversprechen werden ohne mit der Wimper zu zucken gebrochen.

      VG, Jo
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      https://www.kapstadt.de
    • Hallo Battli
      Hallo Johannes
      ich sag einfach Johannes, weil ja auch Johannes draufsteht – ist das okay?


      Dein „neues Layout“ steht Dir gut Battli
      und der Sachgehalt Deiner Stellungnahmen ist wie immer „first class“
      man muß Dir wirklich mal ein großes Dankeschön sagen
      auch weil da einfach ein Mensch dahintersteht
      mit einem ganz großen Herzen
      und keinen irgendwelchen anderen Absichten


      darf man mal fragen
      ob's Ihr beide Euch hauptsächlich in ZA wohnt's?
      mit ständigem Wohnsitz
      oder sogar Staatsbürgerschaft?
      Du schreibst Battli
      Ausländer können keine Grundstücke grösser als 1 ha erwerben
      wenn man jetzt aber die permanence residence in ZA hätte,
      würde das dann auch gelten?
      Du weißt, dass es mich schon seit einer ganzen Weile „juckt“
      aber nur für einen Hektar würd es mich weniger jucken
      da könnt ich nur 2.000 Liter Wein machen
      … und wenn dann die ganzen Freunde kommen
      dann ist der schnell alle :))
      Erstaunlich aber, dass trotz …. sich der Rand so wacker hält. Die Mining-Companies sind ja auch nicht mehr das was sie mal waren. Aber irgendwo ist da ein Hund begraben...
      … der Chart sieht super aus und ich kann nur jedem empfehlen, dabeizubleiben
      wir werden Wechselkurse beim EUR/ZAR von 20 sehen!!
      … und sicher ist da auch irgendwo ein Hund begraben
      die „Yanks“ fragen sich ja schon seit langem
      wieso denn „ihr“ Gold und „ihre“ Rohstoffe denn alle dort in ZA verbuddelt liegen!!
      Und nicht zu vergessen
      ZA ist Teil der BRICS
      habt Ihr denn schon alle vergessen,
      dass so um den Jahreswechsel hin
      für Russland in allen Medien Weltuntergangsstimmung geherrscht hat?
      Und dann auf einmal ist Rußland der Topperformer in 2015 - ist doch toll, nicht?
      … die Big-Player haben kapiert
      dass man Wirtschaftswachstum nur mehr mit Neuverschuldung haben kann
      aber wieso brauchen wir denn eigentlich Wirtschaftswachstum?
      heute werden in unseren Gehirnen ja mehr Wert produziert
      als in den Fabriken!
      wißt Ihr eigentlich dass vorletzte Woche in Dänemark
      die ersten Darlehen mit Negativzinsen vergeben worden sind?
      wißt Ihr eigentlich, dass in D letzte Woche klammheimlich begonnen wurde
      eine neue Software in den Banken zu installieren
      damit in Zukunft auf Knopfdruck Darlehen mit Negativzinsen vergeben werden können?
      ...und das in D, und nicht in Griechenland oder etwa in Spanien
      … und selbst in der Bild-Zeitung ist kein Sterbenswörtchen davon gestanden – komisch, nicht?
      Schenkt man den Kreditnehmern in Zukunft Geld, damit die Verschuldung bzw. Wirtschaftswachstum zunimmt?
      damit die Party noch ein bißchen weitergehen kann
      bevor man den Beteiligten die Bowle-Schüssel wegnimmt?
      Angst haben die gut informierten Leute nicht etwa von den Südeuropäern
      die ganz große Angst hat man vor Frankreich!!!
      Die haben das meiste Geld im Feuer!!
      und wenn jemand jetzt auch nur auf den Gedanken kommt
      den Franzosen eine Roßkur aufzuerlegen
      wie das mit anderen Staaten gemacht worden ist
      dann sollte man bedenken
      dass es im Jahre 2017 dort Wahlen gibt
      und diese Wahlen wird eine Frau gewinnen
      und diese Frau heißt Le Pen
      und dann ist der Euro Geschichte
      so simple is that!!!
      … und der Battli weiß ja schon
      dass mit der Abkopplung des Schweizer Franken vom Euro
      der Anfang vom Ende des Euro
      eingeleitet worden ist
      aus all diesen Gründen und mit Verlaub noch weiter auszuführen
      würde ich mich in nächster Zeit in ZA
      so ziemlich wohler fühlen als in Germany
      und den „Plan B“ sollte man sich eher für Euroland zurechtlegen
      denn dort braucht es nur einen Funken
      damit alles in die Luft fliegt
      und noch eine kleine Anmerkung
      wenn bei der letzten Notenbanksitzung
      der FED Präsident angekündigt hat
      dass er die derzeit niedrigen Zinsen auch für die nächsten fünf Jahre
      so belassen kann
      was ist das dann denn anderes als Sozialismus
      fallen wir jetzt wieder dorthin zurück
      dort hat es ja auch eine Planwirtschaft gegeben


      noch einen schönen Abend


      sstagg





      ͟ ∕\/¯¯¯¯¯¯ \؀˄͢ ®


      P.S. Johannes,
      mich ärgert es, dass mein Capetown Logo
      natürlich „registered“
      nicht so wie auf meinem Original
      auf Deine Seite übernommen werden kann
      vor allem die Sonne darüber mag er nicht
      wie könnt ich das denn machen?