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Waterfront Craft Market

V & A Waterfront in Kapstadt

V & A Waterfront in Kapstadt

Die V&A Waterfront, das touristische Herz Kapstadts

Die V&A Waterfront, das touristische Herz Kapstadts

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Victoria & Alfred Waterfront in Kapstadt

Seit die "Victoria & Alfred" Waterfront Anfang der 90er Jahre zur Touristenattraktion Nr. 1 avancierte, habe sich viele Einheimische in die Innenstadt zurückgezogen. Ihnen ist das Treiben im ehemaligen Hafengebiet zu touristisch und geschäftig: Die Waterfront ist eine der erfolgreichsten Investitionen Südafrikas.

V & A Waterfront in Kapstadt

Wie ein Magnet wirkte und wirkt die Waterfront auf die Innenstadt von Kapstadt. Zu Beginn der 1990er Jahre zog sie massiv Geschäftsleute und Touristen an, sorgte dafür, dass Kapstadt in der Gunst der Reisenden noch mehr an Ansehen gewann, und versprach – meist auch zu Recht – mehr Sicherheit. 270 Geschäfte, über 50 Restaurants und „Futterbuden“, 10 Pubs, 7 Hotels, 11 Kinos, 6 Museen, Hunderte von Büroräumen, luxuriöse Wohnungen am Yachthafen nördlich der Victoria Wharf und am New Basin – sie kosten zwischen 900.000 und 10 Mio. Rand – und immer noch das Flair von einem Hafen machen dieses Areal nordwestlich der eigentlichen Innenstadt zu einer der Hauptattraktionen in Südafrika.

DER Besucher-Magnet Kapstadts

Kein Ort im Lande wird von mehr Menschen aufgesucht, pro Jahr sind es um die 30 Millionen! Sie kommen zum Schauen, Shoppen, Essen und auch abends, wenn in vielen Lokalen Livemusik geboten wird. Die Grundidee war und ist nicht schlecht: Tradition, Arbeit, Lernen und Spaß sollten hier miteinander verbunden werden, und das ist ohne Zweifel gelungen. Es ist so gut gelungen, dass sich schon bald in Kapstadts Innenstadt alles um die Waterfront drehte. Geschäfte sind abgewandert aus den traditionellen Shopping-Arkaden um die St. George’s Mall, alt eingesessene Restaurants galten nur noch etwas, wenn sie hier an der Waterfront servieren, und auch die Kneipenszene in der City Bowl war Mitte der 1990er Jahre zugunsten der Waterfront regelrecht ausgeblutet. Die Waterfront ist sicher, einfach zu erreichen, hier gibt es alles, und der maritime „Duft der weiten Welt“ ist immer noch präsent: „Er liegt in der Luft und schippert an den Menschen vorbei, wenn auch in Form kleiner Barkassen und Fischerbötchen“, so ein Kapstädter.

Impressionen

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Wandel

Die Probleme, die daraus aber erwuchsen, konnte keiner vorher ahnen. Die eigentliche Innenstadt verödete, ganze Straßenzüge in Sea Point wurden zu Prostituiertenmeilen, die Main Road in Sea Point, 1990 noch ein Eldorado der Feinschmecker und jungen Leute, starb fast völlig aus, und die Kriminalität begann sich zu polarisieren. Da die Waterfront zu gut bewacht wurde, blieb den Taschendieben nur noch „der Rest der Stadt“, wo sie sich geballt auf die wenigen Touristen stürzten. Zum Glück hat die Stadtverwaltung diese Dinge rechtzeitig erkannt und begonnen Lösungen zu finden. Erstes Ziel ist es, die Innenstadt zwischen den Museen und der Waterfront wieder attraktiv zu machen – bewusst wurden auch ein Visitor Center in der Innenstadt belassen. Das neue Convention Center sowie der „Canale Grande“ wurden zwischen Innstadt und Waterfront eingeweiht –, und auch Sea Point beginnt sich langsam wieder aufzurappeln. Als nächstes wird die Region Foreshore, nördlich der Innenstadt komplett umgestaltet.

Lageplan


Nicht zu oft...

Wie dem auch sei und was die nahe Zukunft auch bringen wird, die Waterfront ist ein Muss für jeden Kapstadt-Besucher. Doch unterliegen Sie nicht der Versuchung, hier täglich hinzugehen. Die Geschäfte sind ein wenig teurer, viele bieten zudem nur das „Übliche“, was man überall auf der Welt findet, der Livemusik fehlt oft der rechte Kick, und die Restaurants sind gut, aber oft zu durchgestylt. Vergessen Sie nicht, Kapstadt hat auch andere Seiten zu bieten.

TIPP

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