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Kunst & Handwerk in Kapstadt

Traditionellen afrikanischen Handwerks

Ist der Bevölkerungsanteil der Schwarzen in der Western Cape Province auch relativ gering und werden die meisten Erzeugnisse des traditionellen afrikanischen Handwerks im Norden und Osten Südafrikas hergestellt, so gibt es jedoch auch im Süden des Landes die gesamte Produktpalette schwarzafrikanischer Kunst zu erwerben. Wer allerdings sicher gehen will, dass es sich bei den überwiegend auf Flohmärkten und an Straßenrändern angebotenen Waren nicht um so genannte „Airport-Art“ handelt, d.h. um in Hongkong und China massenhaft produzierte Ware, sollte sich in den permanenten Craft Markets an der Waterfront umschauen. Dort findet man authentische und hochwertige, in Afrika gefertigte Masken, Skulpturen oder Schmuck aus Holz und Stein. Auch zahlreiche Künstler Naiver Kunst, angezogen durch die reizvolle Landschaft rund ums Kap, stellen dort ihre Werke aus.

Zeitgenössische Perlen-Kleider-Figuren

Während der 80er Jahre haben Zulu-sprechende Frauen aus dem Valley of Thousand Hills, nahe Durban, begonnen, Perlen-Kleider-Figuren von Personen, Tieren oder anderen Objekten aus ihrer eigenen Umgebung herzustellen. Diese Figuren, die auf allen Märkten und in zahlreichen Geschäften angeboten werden, sind eine innovative, kreative Antwort auf eine Marktlücke sowie eine raffinierte Form von Ausdruck der Erfahrungen im täglichen Leben dieser Frauen.

Bead-Work

Während der 80er Jahre haben Zulu-sprechende Frauen aus dem Valley of Thousand Hills, nahe Durban, begonnen, Perlen-Kleider-Figuren von Personen, Tieren oder anderen Objekten aus ihrer eigenen Umgebung herzustellen. Diese Figuren, die auf allen Märkten und in zahlreichen Geschäften angeboten werden, sind eine innovative, kreative Antwort auf eine Marktlücke sowie eine raffinierte Form von Ausdruck der Erfahrungen im täglichen Leben dieser Frauen.


© South Africa Tourism

Die Kunstströmung der Neunziger in Südafrika ist die Township-Art, deren Künstler teilweise schon über die Grenzen Kapstadts und Südafrikas hinaus bekannt sind. Diese von den Schwarzen produzierte Kunst besteht z.B. aus aus Metall- und Plastikabfällen hergestellten Figuren, Spielautos, -motorrädern und -flugzeugen sowie auch aus Alltagsgegenständen. Als Ausdruck des tristen und armen Lebens in den Townships präsentiert sie sich dennoch oft geradezu in überraschender Farbenpracht. Wer sich für die ganze Palette der Township-Art interessiert, muss unbedingt in den Pan-African-Market in der Long Street gehen, wo es neben traditionellem afrikanischen Handwerk z.B. auch Lampenschirme aus Coca-Cola-Dosen, Radios aus Kronkorken und dreidimensionale, zum Teil wunderschöne bunte Collagen gibt, die ganze Geschichten vom Leben in den Townships erzählen.

Kunst & Handwerk in Kapstadt

Hervorragende Auskunft über die gesamte Palette der in Kapstadt zu sehenden Kunst gibt die im Touristenamt erhältliche „Arts and Crafts Map“. Übersichtlich gestaltet und jährlich neu aufgelegt, enthält sie mit Lageplan, Öffnungszeiten, Bildern und kurzer Beschreibung der jeweiligen Kunst- bzw. Handwerksrichtung die nötigen Informationen, um die wichtigsten Galerien und Kunstgeschäfte auf der Kaphalbinsel und Umgebung zu finden.

Afrikanische Masken auf dem Green Market Square

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