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Kirstenbosch Garden bei Kapstadt
Kirstenbosch National Botanical Gardens
Der "Kirstenbosch National Botonical Garden" bietet auf über 600ha Fläche in Höhenlagen von 100m bis über 1000m einen eindrucksvollen und sehr umfangreichen Einblick in die fantastische Vielfalt der südafrikanischen Flora. Der Garten liegt am Südost-Abhang des Tafelbergs und ist leicht und gut beschildert von der M3 zwischen Kapstadt und Muizenberg (De Waal Drive) zu erreichen. Weit über 6000 verschiedene Pflanzenarten findet man hier vor.
Kirstenbosch Garden bei Kapstadt
Fast das ganze Jahr über, insbesondere aber im Frühling, präsentiert sich der botanische Garten als ein farbenreiches Pflanzenmeer von Blumen, Sträuchern und Bäumen. Es gibt für Blinde einen speziellen "Braille Trail" (Blindenweg) und einen Duftgarten mit aromatischen Pflanzen.
Impressionen
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Geschichte
An der Entstehung war wesentlich Cecil Rhodes beteiligt, der 1895 das unberührte Gelände kaufte, da ihn die Natur mit seinen Planzen sehr beeindruckte. An der Südostseite des Tafelbergs fallen besonders ergiebige Niederschläge (bis zu 1400mm im Jahresdurchschnitt), sodaß hier zusammen mit den ganzjährig günstigen Temperaturen ein idealer Ort für den Garten gefunden war.
Später schenkte Cecil Rhodes den Garten der Nation Südafrika. Der Name Kirstenbosch geht auf den leitenden Beamten J.F. Kirsten der damaligen holländischen Regierung zurück.
Protea
Besonders zu empfehlen ist der Besuch der Proteafelder, des Mathew Steingartens und des Comptom Herbariums mit tausenden von subtropischen Planzen. Für Botaniker ist das Herbarium besonders interessant, da die zahlreichen ausgestellten Planzen mit vielen Zusatzangaben wie Fundort, Sammeldatum, Volksnamen, Verwendung und Planzengattung versehen sind.
Die Vegetation auf der Kaphalbinsel wird von Experten als "Fynbos" bezeichnet, worunter man dichte und strauchartige Gewächse versteht. Der wichtigste und bekannteste Vertreter der Kap-Fynbos ist die Protea, die Nationalblume Südafrikas.
Der Name Protea wurde vom Namen des Gottes Proteus ableitet, der die Kunst der Verwandlung beherrschte. Tatsächlich gibt es unterschiedlichste Arten, die auf hohen Bäumen wachsen oder direkt am Boden - die Farben umfassen alle Nuancen von rosa, weiß, rot, silbern, gelb oder grün - einige sind zart und andere kräftig gebaut.
Impressionen
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Unverwechselbare Charakteristika
- Es ziehen beispielsweise auch in der trockenen, heißen Sommerzeit Nebelschwaden um den Tafelberg, die nicht nur Feuchtigkeit spenden, sondern auch extrem heiße Temperaturen verhindern.
- So wächst hier – neben 1.400 anderen blühenden Pflanzenarten – die Blue Drip Disa, eine nur in dieser Gegend und sonst nirgendwo auf der Welt lebende Orchidee. Die Vegetation der Kaphalbinsel wird von Fachleuten als „Fynbos“ bezeichnet. Darunter versteht man dichte, strauchartige Gewächse, die grobes oder feines, weiches oder hartes Blattwerk aufweisen. Sicherlich ist die Protea die berühmteste Vertreterin des Kap-Fynbos.
Besichtigung
Die Kirstenbosch National Botanical Gardens sind so umfangreich, dass man dort mindestens 3–4 Stunden verbringen kann. Auch ein ganzer Tag wird mit Sicherheit nicht langweilig. Vergessen Sie nicht, Ihren Picknickkorb zu packen, unter den großen schattigen Bäumen kann man sehr gut rasten. Natürlich finden Sie auch ein Restaurant und Café sowie einen gut sortierten Souvenirshop. Hier gibt es wohl die größte Auswahl von Botanik-Büchern in allen Variationen, teilweise auch in Deutsch.
Hinweise:
- Adresse: Rhodes Drive (M63), Newlands, geöffnet täglich: 8–18h (Apr–Aug), 8–19h (Sep-März), das Conservatory aber nur von 9–17h.
- Rhodes Drive (M63), Newlands, geöffnet täglich: 8–18h (Apr–Aug), 8–19h (Sep-März), das Conservatory aber nur von 9–17h.
- Konzerte: Im Sommer finden sonntags, i.d.R. um 17h, Konzerte in den Gärten statt. Zumeist handelt es sich um klassische Konzerte, es werden aber auch mal Jazz und Township-Musik geboten. Zuhörer und Besucher können auf den gepflegten Rasenflächen picknicken und entspannen. Schauen Sie dafür in die Ankündigungen in den Tageszeitungen. Erkundigen Sie sich auch vorab nochmals nach der Anfangszeit.
- Mehr allgemeine Informationen unter "Fauna und Flora"


















